Beobachtungstipps

Der Vogelzug beginnt

Bereits Anfang September machen sich viele Vogelarten wieder auf den Weg in ihre Überwinterungsgebiete. An der Unteren Wümme und in den Borgfelder Wümmewiesen beispielsweise sammeln sich derzeit Schwalben und Stare, um noch einmal alle Energiereserven aufzufüllen. Später im Jahr starten sie ihren beschwerlichen Weg Richtung Süden. Dabei profitieren sie von der Vielzahl der Insekten, die in den extensiv bewirtschafteten Wiesen und Weiden unterwegs sind. Mit etwas Glück lassen sich auch seltene Durchzügler wie Fischadler, Steinschmätzer oder Goldregenpfeifer beobachten.

Insektenflug

Auch im frühen Herbst ertönt noch das Orchester der Heuschrecken aus allen Winkeln der Wiesen. Entlang der Gräben fliegen Libellen, auf der Suche nach Beutetieren oder einem Partner für die eigene Reproduktion. Während sich Schmetterlinge nur noch gelegentlich zeigen, sind Bienen und Hummeln noch emsig dabei, den Nektar aus den letzten Blühpflanzen zu sammeln.

Die letzte Mahd

Bevor der Herbst Einzug hält und die Nächte deutlich kühler werden, müssen die letzten Grünlandflächen in den Borgfelder Wümmewiesen gemäht werden. Einige Bereiche sind noch mit hohem Gras bestanden. Hier hat bis in den August hinein der Wachtelkönig gebrütet. Heuballen bleiben für einige Zeit als Zeugnisse dieser Betriebsamkeit auf den Flächen zurück. Auf die Trecker der Landwirt*innen folgen einige Wochen später Bagger, die auf Veranlassung der Stiftung NordWest Natur und der Stadt Bremen in den Borgfelder Wümmewiesen naturschutzfachliche Maßnahmen umsetzen. 

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