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NSG Untere Wümme (Bremen)

Das bremische Naturschutzgebiet „Untere Wümme“ hat eine Größe von 148,5 ha und steht seit Oktober 1991 unter Naturschutz. Auf niedersächsischer Seite steht die Landschaft ebenfalls unter Naturschutz. Das bremische Schutzgebiet betreut seit 2006 die Stiftung NordWest Natur, die niedersächsische Seite betreut die Biologische Station Osterholz im Auftrage des Landes Niedersachsen.

Zu den wertgebenden Arten bzw. Biotoptypen gehören insbesondere

  • Naturnahes Fließgewässer mit Vorkommen von Fischotter und wandernden Fischarten wie Neunaugen
  • Vorländer mit ausgedehnten Schilfröhrichten und Weiden - Auswaldgebüschen
  • Schwerpunktvorkommen des Sumpf-Greiskrautes in Deutschland
  • Brutvorkommen von Rohrweihe, Graureiher und Rohrsängern

Die Untere Wümme ist Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes NATURA 2000.

Ökologische Beeinträchtigungen resultieren vor allem aus dem seit Ende des 19. Jahrhunderts fortschreitenden Unterweserausbau. Dieser führt zu vermehrtem Tidenhub, stärkerer Strömung und Erosion an den Flussufern der Wümme. Hinzu kommen Störungen durch Freizeitnutzung (Motorboote, unbefugtes Betreten empfindlicher Landschaftsteile).

Schutzgebietsverordnung Untere Wümme vom 7. Oktober 1991

Änderungsverordnung vom 1.7.2009 (Auszug aus dem Gesetzblatt der Freien Hansestadt Bremen vom 30. Juni 2009)