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Januar 2018

Foto: R. Deseniß

Jedes Jahr kommen von Herbst bis in das zeitige Frühjahr nordische Schwäne, wie Zwerg- und Singschwäne, als Überwinterungsgäste nach Norddeutschland. Weiträumige Überschwemmungen, wie in der Wümmeniederung bei Bremen, stellen dabei sehr wichtige Rastplätze dar. Tagsüber kann man sie bei der Nahrungssuche im Wasser und auf offenen Grünland- und Ackerlandschaften beobachten. Nachts fliegen sie zu ihren sicheren Schlafplätzen inmitten flacher Wasserzonen. Der Singschwan (Cygnus cygnus) ist, wie sein Name schon vermuten lässt, ein ruffreudiger Vogel. Er ist kleiner als der Höckerschwan und sein Hals ist weniger geschwungen. Im Unterschied zum Zwergschwan hat der Singschwan eine größere gelbe Fläche am Schnabel.