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Januar 2020

Foto: R. Deseniß

Jedes Jahr kommen von Herbst bis ins zeitige Frühjahr nordische Schwäne, wie Sing- und Zwergschwäne, als Überwinterungsgäste nach Norddeutschland. Weiträumige Überschwemmungen wie in der Wümmeniederung bei Bremen stellen dabei sehr wichtige Rastplätze dar. Tagsüber kann man sie bei der Nahrungssuche im Wasser und auf offenen Grünland- und Ackerlandschaften beobachten und nachts fliegen sie zu ihren sicheren Schlafplätzen inmitten flacher Wasserzonen.

Der Singschwan ist wie sein Name schon vermuten lässt ein ruffreudiger Vogel. Ihr Ruf ist ein charakteristisch tiefer Posaunenklang. Der Gesang der Singschwäne kann jedoch sehr vielfältig sein.

Der Singschwan ist kleiner als der Höckerschwan und sein Hals ist weniger geschwungen. Im Unterschied zum Zwergschwan hat der Singschwan eine größere gelbe Fläche am Schnabel.