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Aktuelles

Foto: R. Kretschmann

Herbstnebel über der Wümme

Im Spätsommer machen sich Weißstörche, Kiebitze und all die anderen Zugvögel auf den Weg in ihre Winterquartiere, hoch am Himmel kreisen Kraniche. An Wiesengräben erfreuen an sonnig-warmen Tagen Libellen zum letzten Mal in diesem Jahr den Besucher. Die Wümmewiesen sind eine vom Menschen geprägte Kulturlandschaft. Viele Tiere und Pflanzen der Wiesen, Weiden und Gräben kommen hier nur vor, weil Landwirte die Landschaft pflegen oder naturschonend nutzen. Im September und Oktober werden deshalb einige Wiesen den Rast- und Brutvögeln zuliebe erneut gemäht. Verlandende Gräben werden mit Bagger und Mähkorb geräumt. Sträucher, die das Blickfeld der Wiesenbrüter und Rastvögel einschränken, werden entfernt. Seit Ausweisung des Naturschutzgebietes entwickeln sich einige Dutzend Hektar zu einer natürlichen Auenlandschaft ohne jegliche Nutzung. Weiterhin wurden seit 1989 über 30 Kleingewässer angelegt, Heimat für Fische, Frösche, Libellen und vieles mehr.